Der Vorgang des Webtrackings ist in den Bereich der Web Analytics einzuordnen. Für das Phänomen des Trackings im Netz gibt es zahlreiche andere Bezeichnungen, die nicht klar voneinander abzugrenzen sind. Dazu gehören Traffic-Analyse, Web-Analyse, Web-Controlling oder auch die Clickstream-Analyse. Der englische Begriff Tracking bedeutet so viel wie zurückverfolgen oder einer Spur zu folgen. Beim Webtracking wird das Nutzerverhalten auf einer bestimmten Website gesammelt und ausgewertet. Um erfolgreich Webtracking betreiben zu können, benötigt der Betreiber der Website ein Analytic- Tool über welches nachvollzogen werden kann, woher die Besucher der Website kommen, für welche Bereiche der Website sie sich konkret interessieren und wie oft wie lange welche Unterkategorien und Themenbereiche aufgerufen werden

Webtracking-Tools

Der Einsatz solcher Analyse-Instrumente ist aus Datenschutzgründen in Deutschland umstritten, jedoch nicht untersagt. Das Tracking der Besucher einer Website ermöglicht es den Betreibern, das besuchte Portal nach Kundeninteressen zu optimieren. Insbesondere im E-Commerce-Bereich wird Webtracking häufig in Online- Shops betrieben. Hier kommt dem Tracking eine besondere Rolle zu. Die Online- Händler können über dieses Analyse- Verfahren feststellen, welche Produkte stärker beworben werden müssen und wie sich der typische Kaufablauf gestaltet. Tools zum Webtracking gibt es von zahlreichen Betreibern kostenfrei, einige Anbieter vertreiben die Software zum Tracking jedoch auch gegen Bezahlung. Diese Tools haben meist zusätzliche Funktionen und eignen sich besser für eine umfangreiche Analyse der untersuchten Website.