Als Social-Shopping wird eine spezielle Ausprägung des E-Commerce bezeichnet, welche auf der Kommunikation der Kunden untereinander innerhalb von sozialen Netzwerken beruht. Der Begriff des Social-Shoppings wurde im Jahr 2005 von Steve Rubel maßgeblich geprägt. Die verwendeten Systeme zählen in den Bereich der Social Software. Prägnante Bestandteile des Social Commerce, wie das Social-Shopping auch bezeichnet wird, ist das Empfehlungsmarketing, welches direkt unter den Kunden betrieben wird. Für potentielle Kunden wird durch Bestandskunden, welche ein positives Shopping- Erlebnis kommunizieren, Vertrauen geweckt und somit eine Kaufentscheidung forciert.

Social Shopping und Crowd-Sourcing

Des Weiteren nutzt der Empfehlungshandel auch das Prinzip des Crowd-Sourcings, was konkret bedeutet, dass innerhalb der Online- Gemeinschaft Meinungen und Vorschläge zum Marketing, Design oder Verkauf eingeholt und in künftige Entscheidungen eingebunden werden. Auch Kaufempfehlungen oder Kommentare zu Beiträgen stehen den Händlern zur Optimierung des Kauferlebnisses zur Verfügung. Für die Kunden, also die Mitglieder des sozialen Shopping-Netzwerks ergibt sich der Vorteil des Zugangs zu direkten und unzensierten Meinungen und Informationen über Produkte und Dienstleistungen. Ein weiteres Beispiel aus dem elektronischen Handel sind die sogenannten Social-Commerce-Portale, auf denen Händler direkt durch Kunden bewertet und kritisiert werden können. Auch diese Plattformen beruhen auf dem Prinzip des Empfehlungs- Marketings innerhalb der Community.