Der Begriff PPS stammt aus dem Englischen und steht für Pay per Sale. Im Deutschen kann der Begriff aus dem E- Commerce mit Bezahlung pro Verkauf übersetzt werden. PPS stellt ein Abrechnungssystem dar, welches auf CPS, also den Costs per Sale, den jeweiligen Kosten pro Verkauf beruht. PPS wird insbesondere im Bereich des E- Commerce und insbesondere im Affiliate- Mareting eingesetzt. Ziel des Affiliate- Marketings ist es, eine Werbemaßnahme für eine bestimmte Website, beispielsweise einen Online- Shop zu dezentralisieren und somit die Reichweite zu erhöhen. Der Werbetreibende kooperiert dazu mit den Betreibern externer Websites und kauft auf deren Plattform einen Werbeplatz, auf dem er einen Werbebanner oder einen Werbelink zur eigenen Website veröffentlicht.

Provisionszahlung auf PPS-Modell

Im Gegenzug dazu verpflichtet sich der Werbetreibenden nach dem Modell PPS dazu, den Betreiber der Werbeplattform, also der externen Website, erfolgsabhängig zu bezahlen. Eine Provision wird erst dann gezahlt, wenn es tatsächlich zum Verkaufsabschluss eines Kunden kommt, welcher nachweisbar über den Link oder den Banner auf der externen Website zustande gekommen ist. Die Höhe der Provision berechnet sich nach dem vorher festgelegten CPS, also den vorher festgelegten Kosten pro Verkauf. Der Vorteil für den Werbetreibenden liegt klar auf der Hand. Das rein erfolgsbasierte Modell der Abrechnung zieht nur dann eine Bezahlung nach sich, wenn auch ein Kaufabschluss zu Stande kommt und Gewinn gemacht wird.