Der englische Begriff Point of Sale kann im Deutschen mit Verkaufsort übersetzt werden. Der Point of Sale beschreibt allgemein den Ort, an dem ein Verkauf umgesetzt werden soll oder tatsächlich abgeschlossen wird. Im Einzelhandel handelt es sich bei dem Point of Sale, häufig auch mit POS abgekürzt, meist um den Laden, in welchem Waren dem Kunden angeboten werden. Im Bereich des E-Commerce kann ein Onlineshop ebenfalls als Point of Sale bezeichnet werden. Viele große Ketten und Anbieter von Dienstleistungen oder Produkten nutzen eine Kombination aus mehreren Point of Sales zur Umsatzsteigerung. Die Kombination eines realen Point of Sales und einer Online-Plattform zum Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen wird dabei häufig als die ideale Lösung angesehen.

Point of Sale im E-Commerce

Über die Verlagerung des Point of Sales in das Internet erreicht der Händler eine weitaus größere Zielgruppe als über die bloße Nutzung eines realen Shops. Außerdem ist der Händler nicht an geographische Einschränkungen gebunden. Zusätzlich profitiert der Online-Händler über finanzielle Einsparungen im Verkaufspersonal und Instandhaltungskosten. Mehrkosten, welche durch einen ins Netz verlagerten Point of Sale entstehen, sind beispielsweise Versandkosten oder Kosten zur Pflege der Website. Diese Kosten werden teilweise auf den Käufer umgelegt, teilweise ebenso verrechnet wie Mietkosten eines real existierenden Ladens.