Der Begriff Lead kommt aus dem Englischen und kann mit führen oder anführen ins Deutsche übersetzt werden. Im Vertriebsmarketing definiert Lead einen Nutzer, der erfolgreich kontaktiert und als Interessent geworben wurde. Ab wann der Besucher einer Website als Lead verzeichnet werden kann, entscheidet im Affiliate Marketing der Händler. Der Anbieter legt im Vorfeld eine Aktion fest, die der Besucher der Website eines Affiliate-Partners ausführen muss, um als Lead zu gelten. Häufig gilt ein Besucher als erfolgreich kontaktiert, wenn ein bestimmter Link angeklickt wurde, ein Kontaktformular ausgefüllt wird oder ein schon abgeschlossener Kaufvertrag zu Stande kommt.

So funktioniert ein Lead

Im Affiliate Marketing ist auch das Bezahlsystem Pay per Lead ein überaus bekanntes Modell zur Entlohnung der Vertriebspartner. Dem Affiliate wird nach diesem System eine Provision pro Kontaktaufnahme durch den Kunden gezahlt. Diese Kontaktaufnahme kann über verschiedene Wege definiert werden. Hier wäre die Anforderung von Werbematerial als Beispiel zu nennen. Bei diesem Modell erfolgt eine finanzielle Vergütung lediglich bei der Generierung von qualitativ hochwertigem Traffic. Die Entlohnung des Vertriebspartners ist streng an eine Aktion des potentiellen Kunden gebunden. In der Vermarktung beratungsintensiver Güter gestaltet sich ein Lead meist anders als in der Vermarktung einfacher Verbrauchsgüter. Während bei beratungsintensiven Gütern häufig allein die Anforderung von Werbematerial durch den Kunden bereits als Lead gilt, bedarf es bei beratungsarmen Verbrauchsgütern häufig einen kompletten Kaufabschluss, um als Affiliate einen Lead zu erzielen.