Der Begriff des E-Payments ist definiert als Bezahlvorgänge mit elektronischem Geld. Dieses digitale Geld kann im E- Commerce zum Erwerb von Produkten oder Dienstleistungen genutzt werden. Die genaue und offizielle Definition von E- Geld in Europa beschreibt das elektronische Geld als ein monetärer Wert in Form einer Forderung gegen die ausgebende Stelle. Dieser Geldwert ist entweder auf einem Datenträger gespeichert oder erfolgt gegen Entgegennahme eines ausgegebenen Geldbetrags, dessen Wert nicht geringer ist als der monetäre Wert, welcher ausgegeben wurde. Das elektronische Geld muss außerdem von dem Unternehmen, bei dem das Geld ausgegeben wird, als Zahlungsmittel akzeptiert werden.

Formen des E-Payments

Das E-Payment erfolgt dabei über zwei verschiedene Formen von elektronischem Geld. Entweder wird dazu kartengestütztes E- Geld verwendet oder das softwarebasierte E- Geld. Diese Formen werden als Kartengeld und Netzgeld bezeichnet. E- Payments, also die Nutzung von elektronischen Zahlungssystemen, können unterschiedlich kategorisiert werden. Die Kategorisierung erfolgt entweder nach Höhe des Betrags, nach Art der Basierung, also nach der der Zahlung zugrunde liegenden Technik, nach eingesetzter Hard- oder Software, oder nach Zeitpunkt der Zahlung. Da diese Formen der Kategorisierung nicht hinreichend zur Abgrenzung der gängigen Anbieter geeignet sind, besteht ein hoher Bedarf an Mischformen der Zahlungsvorgänge. E- Payments können selbstverständlich unabhängig von der genutzten Währung genutzt werden.