C-Commerce bedeutet Collaborative-Commerce, was ins Deutsche mit Handel durch Zusammenarbeit übersetzt werden kann. C-Commerce beschreibt im Internet die Zusammenarbeit verschiedener Firmen innerhalb einer Arbeitsgruppe. Je nach Art und Gestaltung der Zusammenarbeit können im Rahmen des C-Commerce Allianzen gegründet werden. C-Commerce ist entweder auf spezielle Projekte, welche zeitlich begrenzt sind, ausgerichtet oder legt seinen Fokus auf bleibende Partnerschaften. Das Modell des C-Commerce ist also eine Erweiterung der klassischen Geschäftsbeziehungen und Kooperationen und gilt als Element der New Economy. Marketing-Experten vertreten häufig die Meinung, dass C-Commerce, also die Kooperationen der Unternehmen untereinander, bisherige Online-Vertriebslösungen ersetzen werden. Als technische Voraussetzungen für den C-Commerce gelten moderne Plattformtechnologien.

Beispiel für C-Commerce

C-Commerce-Software dient beispielsweise dazu, direkt beim Eingang der Bestellung eines Kunden, gleichzeitig alle an der Wertschöpfungskette beteiligten Elemente und Unternehmen, über den Bestellungseingang zu informieren. So wissen beispielsweise Zulieferer und Logistikfimen unmittelbar darüber Bescheid, welche Arbeitsschritte als nächstes von ihnen erwartet werden. Der große Vorteil der Nutzung von C-Commerce- Software ist die Beschleunigung von Arbeitsprozessen. Experten sehen Risiken hinsichtlich des Datenschutzes. Da zahlreiche Unternehmen gleichberechtigt an der Abwicklung eines Bestellprozesses beteiligt sind, kann nur schwer für die Sicherheit der Daten des Händlers und des Käufes garantiert werden.