Die Abkürzung API kommt aus dem Englischen und steht für application programming interface, was ins Deutsche mit Anwendungsprogrammierschnittstelle übersetzt werden kann. Die Programmierschnittstelle ist ein Programmteil, welcher durch ein Softwaresystem anderen Programmen zur direkten Anbindung an das System zur Verfügung gestellt wird. Die Programmanbindung geschieht lediglich auf Quelltext- Ebene. Die Programmierschnittstelle ermöglicht die Einbindung von Programmen in das ursprüngliche Programm. Die über die API eingebundenen Programme unterscheiden sich in vier verschiedene Programm- Typen. Zu diesen gehören funktionsorientierte, dateiorientierte, objektorientierte und protokollorientierte Programmierschnittstellen. Je nach Funktion des zu integrierenden Programmes werden verschiedene APIs genutzt.

Konzept einer API

Die funktionsorientierten Programmierschnittstellen unterscheiden lediglich zwischen Funktionen mit oder ohne Rückgabewert als Kommunikationsmittel. Ein grundlegendes Konzept der funktionsorientierten APIs ist das Konzept des Handles. Hier wird eine Funktion aufgerufen und ein Handle wird angezeigt, über welches sich weitere Funktionen aufrufen lassen, bis dieses wieder geschlossen wird. Die dateiorientierten Programmierschnittstellen funktionieren über normale Dateisystemaufrufe wie write, read oder close. Die objektorientierten Funktionsschnittstellen basieren auf Schnittstellenanzeigern und weisen dadurch eine deutlich höhere Flexibilität auf. Der letzte Typus der APIs, die protokollorientierte API sind hinsichtlich ihrer Funktionalität unabhängig von Hardware und Betriebssystem. Um eine stets neue Implementierung des Protokolls zu umgehen, wird die protokollorientierte Schnittstelle mit einer funktionsorientierten Schnittstelle gekoppelt.