Das T in T-Commerce steht als Abkürzung für das englische Wort television, welches ins Deutsche mit Fernsehen übersetzt werden kann. T-Commerce beschreibt die Abwicklung geschäftlicher Transaktionen und den Handel über ein Fernsehgerät. Das Gerät dient hier als Vermarktungs- und Distributionsmedium. T-Commerce stellt einen Teil des U-Commerce dar, welcher die Allgegenwärtigkeit des Handels in der heutigen Gesellschaft beschreibt.Aktuell hat der T-Commerce in Deutschland lediglich eine untergeordnete Rolle. Das Potential des Fernsehgeräts als Vermarktungs- und Distributionsmedium wird nicht voll genutzt. Experten prophezeien jedoch eine wachsende Nutzbarkeit des T-Commerce, welcher gleich nach dem M-Commerce und dem E-Commerce zur dritten digitalen Erlebniswelt werden soll. T Commerce hat laut Expertenmeinung das Potential, zur wirtschaftlichen Basis des IPTV zu werden.

Was braucht man für T-Commerce?

Zu den technischen Herausforderungen des T-Commerce zählen lediglich ein Fernsehgerät, eine Set-Top-Box und ein digitaler Rückkanal. Kunden haben hier die Möglichkeit, das Angebot eines Händlers mittels Fernbedienung zu durchsuchen. Ähnlich wie im E-Commerce können ausgewählte Waren mittels Fernbedienung in einen virtuellen Warenkorb gelegt und bestellt werden. Anschließend erfolgt die Lieferung der bestellten Waren per Versandunternehmen. Der große Vorteil des T-Commerce liegt in der Möglichkeit des direkten Bezugs angebotener Inhalte zu den durch das Fernsehgerät übermittelten Inhalten.