Sehr viele Waren bei Amazon stammen aus China. Marktplätze, wie beispielsweise Alibaba, machten es möglich, dass diese Produkte auch für deutsche Unternehmen zugänglich werden unabhängig von ihrer Größe. Selbst kleinere Händler sind so in der Lage, Zugang zu diesen preiswerten Produkten zu erhalten. Andere Unternehmen stellen in China selbst her. Wer bei Amazon verkaufen möchte (und damit dann am Amazon FBA Programm teilnehmen will) hat sich sicherlich schon einmal gefragt, wie die Produkte aus China auf Amazon landen und wie die Zusammenarbeit mit chinesischen Lieferanten verläuft. Wir bringen nachfolgend Licht ins Dunkle und liefern wertvolle Tipps.

Tipp 1: Produkte prüfen, ob sie den deutschen Normen entsprechen

01-amazon-fba-Bevor Produkte importiert werden, müssen diese stets zuvor auf ihre rechtskonform geprüft werden. Wird die Produktsicherheit erfüllt? Gibt es Patente, die den Verkauf verbieten? Besonders kleinere Amazon Händler glauben oft, dass die großen Anbieter in China automatisch alle Rechtsgrundlagen erfüllen. Doch das ist keineswegs so! Denn Lieferanten müssen nicht kraft Gesetz ihre Artikel auf geistiges Eigentum oder auf bereits bestehende Patente überprüfen. So lange sie ihre Produkte auch so verkaufen, werden sie sich nicht für die Einhaltung solcher Dinge interessieren.

Geht bei einem Import etwas schief, so ist immer der Emittent dafür verantwortlich. Ist die Ware dann bereits im deutschen Lager, dann muss unter Umständen der gesamte Lagerbestand vernichtet werden. Um herauszufinden, ob gegen Patente verstoßen wird, ist kein teurer Patentanwalt erforderlich. Eine einfache Google-Suche hilft bereits, um festzustellen, ob die Mitbewerber auf dem Markt eine Patenterteilung besitzen.

Schwieriger wird es hinsichtlich einer Prüfung auf Regelungen zur Sicherheit, wie beispielsweise bei Elektronik üblich. Hierfür ist eine entsprechende Erfahrung auf dem Gebiet erforderlich. Außerdem unterscheiden sich die gesetzlichen Bestimmungen nach der Produktart und auch nach dem Land, in dem verkauft werden soll. Die USA hat zum Beispiel andere Bestimmungen als Deutschland. Der Lieferant sollte darum nach den entsprechenden Zertifikaten gefragt werden erfahrene Lieferanten wissen, welche erforderlich sind.

Tipp 2: Zeitraum für angebotenen Preis berücksichtigen

02-amazon-fba-preis-zeitraumIn der Regel wird der Lieferant in seinem Angebot schreiben Der Preis ist nur für Monat . gültig. So haben Käufer die Gewissheit, dass der Preis über einen bestimmten Zeitraum bestehen bleibt und müssen nur die Wechselkursschwankungen berücksichtigen. Das ist wichtig, denn in dieser Zeit kann es vorkommen, dass sich die Rohstoffkosten erhöhen. Steht dann der Angebotspreis nicht fest, bedeutet das einen höheren Preis für den Amazon Händler.

Die Logistik ist ein großer Kostenfaktor beim Handel im Import betragen sie bei manchen Produkten bis zu 50 Prozent der Kosten. Einer der größten Fehler, den neue Käufer und kleinere Händler machen, ist dass sie zwar den Einkaufspreis kennen, aber nicht die Kosten, die für den Versand, Verpackung, Steuern und für die Verzollung auf sie zukomm