Amazon will eigenen Paketdienst aufbauen

Amazon PaketNach der inoffiziellen Meldung, dass Amazon eine eigene Frachtflugzeugflotte aufbauen will, kommt nur der nächste Knaller und dieses Mal ohne vorgehaltener Hand: der Versandriese plant offenbar einen eigenen Paketdienst aufzubauen und sich damit von externen Dienstleistern wie der DHL unabhängig zu machen. Allein in Deutschland wird bereits jedes siebte Paket von oder über Amazon ausgeliefert. Paketdienste wie Hermes oder DHL haben in Amazon also dann nicht nur einen Konkurrenten, sondern verlieren gleichzeitig einen der wichtigsten Großkunden im Versandgeschäft. Aktuell suche man wohl noch nach einer geeigneten Infrastruktur für den eigenen Versanddienst aber das Ziel ist es laut Bernd Schwenger (Amazon Logistics) sich unabhängiger und flexibler zu machen.

Hier gehts zum Artikel vom Handelsblatt:

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/amazon-gegen-dhl-und-hermes-wenn-der-onlinehaendler-zweimal-klingelt/12806610.html

Ein Blick hinter die Kulissen: Amazon in Graben

Gerade in der Weihnachtszeit gab es in der Vergangenheit immer wieder Streiks der Gewerkschaften, die bessere Arbeitsbedingungen und mehr Gehalt für die Angestellten von Amazon verlangten. Die Augsburger Allgemeine hat sich einmal ein genaueres Bild davon gemacht, wie es um das Logistikcenter und seinen 1.400 Mitarbeitern in Graben wirklich bestellt ist und zeichnet dabei ein ganz anderes Bild. Angestellte, die sonst kaum eine Chance auf Arbeit hätte, weil sie schlicht zu alt für den Arbeitsmarkt sind, bekamen bei Amazon in Graben eine zweite Chance. Auch Flüchtlinge wurden dort eingestellt und auch im regionalen Sinne engagiert sich das Unternehmen mit 5.000 Startrucksäcken für die kalten Wintermonate. Ein wirklich sehr lesenswerter Bericht abseits der ständigen Kritik durch verdi & Co.

Hier gehts zum Artikel der Augsburger Allgemeinen:

http://www.augsburger-allgemeine.de/unplatzierte-alfa/Wie-tickt-Amazon-Wir-haben-uns-im-Logistikzentrum-umgeschaut-id36534887.html

Eigener Mail-Dienst in den Amazon Webservices

Mit dem Cloud-Dienst WorkMail bietet Amazon in Kürze eine E-Mail-Umgebung an, die vollständig in den AWS integriert und dabei noch recht günstig sind. Circa vier Dollar pro Monat soll WorkMail pro Nutzer kosten. Dafür bekommt man dann je 50 GB Speicher und eine ISO 27001, 27017 und 27018 Zertifizierung, eine Mac OS X und Outlook-Unterstützung. Die Einrichtung von WorkMail soll alles in allem dem Administrator weniger als 10 Minuten Arbeit kosten.

Hier gehts zum Artikel von internetworld.de:

http://www.internetworld.de/e-commerce/amazon/amazon-aws-stellt-workmail-1069107.html

Amazon Mitarbeiter rächt sich am Kunden mit Riesendildo „The Hulk“

The Hulk DildoEine skurrile und gleichzeitig witzige Schlagzeile machte letzte Woche die Runde: ein irischer Kunde bestellte beim deutschen Marktplatz Amazon.de ein Fachbuch, bekam jedoch die alte Ausgabe zugeschickt, welcher er retournierte. Bei einer anschließenden Kundenbefragung gab er aufgrund dieser Bestellung ein negatives Kundenfeedback ab und bekam dafür die Quittung: ein paar Tage später lag ein Riesendildo namens The Hulk im Warenkorb des Kunden. Er selbst hatte diesen Artikel doch nicht hinzugefügt und auch sonst hatte niemand Zugang zu seinem Amazon-Konto. Nach einer schriftliche Beschwerde gab es für ihn einen 100 Euro Gutschein als Wiedergutmachung und eine persönliche Entschuldigung per Telefon.

Hier gehts zum Artikel vom Stern:

http://www.stern.de/wirtschaft/news/amazon-mitarbeiter-raecht-sich-mit-riesen-dildo-an-unzufriedenem-kunden-6635162.html

Amazon will Indien zum zweitstärksten Absatzmarkt machen

Keine Frage: in den USA ist das Erfolgskonzept des Marktplatzes mehr als aufgegangen und dort ist Amazon auch unangefochtene Nummer Eins der Onlinehändler. Aber ein Blick über den großen Teich offenbart andere Perspektiven: das Land mit der zweitgrößten Bevölkerung der Welt bietet noch eine Menge Wachstumspotential für Amazon. Hier haben Unternehmen wie Flipkart und SnapDeal die Nase vorn. Ersteres wurde sogar von ehemaligen Amazon Mitarbeitern gegründet und zu einem der erfolgreichsten E-Commerce-Business Indiens gemacht. Hier wurde eine Lücke erkannt und geschlossen: die Bezahlung der bestellten Produkte direkt an der Haustür, denn nur wenige Inder besitzen eine Kreditkarte oder ein Bankkonto. Amazon kündigte an, mit eine Investition von fünf Milliarden Dollar sein Engagement in Indien deutlich auszuweiten un